Montag, 25. April 2011

Neva von Sara Grant



Die 16-jährige Neva hat es satt, keine Antworten auf Fragen zu bekommen, die sie nicht einmal laut stellen darf: Warum wird ihr Heimatland von einer undurchdringbaren Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet? Warum verschwinden immer wieder Menschen spurlos? Und was ist mit ihrer Großmutter geschehen, die eines Tages nicht mehr nach Hause kam? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sanna beschließt Neva, Antworten zu verlangen und nicht mehr brav alle Gesetze und Regeln zu befolgen. Doch dabei verliebt sie sich nicht nur in den einen Jungen, der für sie tabu sein muss – sondern gerät auch in tödliche Gefahr …


Nevas Heimatland wurde von der Außenwelt durch eine Energiekuppel abgeschottet. Angeblich um die Bewohner zu schützen, da alles außerhalb der Kuppel stirbt. Aber warum gibt es immer mehr nicht nachvollziehbare Regeln? Als immer wieder Menschen spurlos verschwinden planen Neva und ein paar anderen Jugendliche eine Revolution.

Spätestens nach „Die Tributen von Panem“ haben die Autoren und Verlage ein neues Thema entdeckt: Dystopien. Auch „Neva“ gehört dazu. Kurz zuvor hatte ich schon „Cassia & Ky“ gelesen. Neva bietet allerdings nicht viel Neues. Auch hier wird den Menschen viel vorgeschrieben. Die Geschichte so verändert und angepasst, wie es den „Oberen“ gefällt. Leider ist die Story ziemlich vorhersehbar und endet ziemlich abrupt. Überrascht hat mich allerdings, dass das Buch lediglich knapp 350 fasst. Es liest sich sehr schnell, ist daher nur was für „den kleine Hunger“  zwischendurch. Wirklich überragend fand ich die Geschichte leider nicht. Aber alles in allem hat mir „Neva“, vor allem wegen dem Schreibstil doch gefallen. Durch die große Ankündigung vom Pan-Verlag hatte ich allerdings mehr erwartet.

Fazit: Was nettes für zwischendurch.