Samstag, 16. April 2011

Lost Souls - Das Spiel beginnt von Jordan Weisman und Mel Odom




LIES DAS BUCH. SPIEL DAS SPIEL. RETTE DIE WELT.
Box mit Buch, Spielplan und Spielsteinen
 Nathan Richards ist ein ganz normaler Junge. Doch an seinem 13. Geburtstag wird sein Leben auf den Kopf gestellt. An diesem Tag erhält er vom Mayagott Kukulkan eine unglaubliche Gabe ═ und eine besondere Verpflichtung: Nathan muss das Spiel »Lost Souls« gegen Kukulkan spielen. Und er muss gewinnen, bevor der Mayakalender am 21. Dezember 2012 endet. Nur so kann er das Überleben der Menschheit sichern. Die Zeit läuft ═ die Welt muss gerettet werden. Nathan muss den Gott besiegen, in einem Spiel, dessen Regeln er nicht kennt, oder er wird für immer verlieren.


Nathan findet im Schrank ein Brettspiel, das seiner verstorbenen Mutter gehört hat. An seinem 13. Geburtstag soll Nathan dieses Spiel  gegen den Mayagott Kukulkan spielen. Er muss gewinnen, sonst geht die Menschheit unter. Doch Nathan hat keine Ahnung wie das Spiel gespielt wird. Seine verstorbene Mutter ist als Geist in einer anderen Wirklichkeit gefangen. Sie nimmt Kontakt zu ihm auf und will im helfen das Spiel zu gewinnen. Eine Aufgabe während des Spiels ist es, den Ruf eines ermordeten Polizisten wieder herzustellen.

Dem Buch liegt ein Spielplan mit Spielfiguren bei. Ich hatte angenommen, dass der Spielplan zum Buch gehört und man während des Lesens, die Figuren bewegen kann. Leider ist das Spiel nur als Zugabe zum selbst spielen dabei. Es hat mit dem Buch aber gar nichts zu tun. Auch in dem Buch selbst geht es kaum um das Spiel. Eigentlich handelt es sich um einen Jugendkrimi. Nathan versucht den Mord an einem Polizisten aufzuklären und dessen Ruf zu retten. Dass er damit das Spiel „Lost Souls“ spielt kommt nicht wirklich rüber. Kukulkan und das Spiel werden nur selten erwähnt. Da ich eine Fantasygeschichte erwartet hatte, war ich doch enttäuscht von dem Buch. Als Jugendkrimi ist es allerdings spannend und gut geschrieben mit überraschenden Wendungen. Freue mich auf Teil zwei, bei dem es sich hoffentlich nicht wieder um eine Mogelpackung handelt.

Fazit: Keine gute Fantasy, aber guter Jugendkrimi.