Donnerstag, 1. November 2018

Redwood Love - Es beginnt mit einem Blick von Kelly Moran






Titel: Redwood Love -  Es begann mit einem Blick
Originaltitel: Puppy Love
Autor: Kelly Moran
Seiten: 384
Verlag: Rowohlt
Format: Klappenbroschur
ISBN: 978-3-499-27538-8
Preis: 12,99 EUR






Nach ihrer Scheidung zieht Avery Stowe zusammen mit ihrer autistischen Tochter Hailey in die malerische Kleinstadt Redwood. Im Wald hinter dem Haus findet Hailey einen schwer verletzten Hundewelpen. Zum Glück gibt es in Redwood eine Tierklinik. Der diensthabende Tierarzt Cade O´Grady ist zwar unglaublich attraktiv, aber auch genauso unfreundlich zu Avery. Sie nimmt sich vor, sich von ihm fern zu halten, doch so einfach ist das leider nicht, vor allem, da der ganze Ort findet, dass die beiden ein tolles Paar abgeben würden...


An diesem Buch ist man kaum vorbei gekommen. Gefühlt überall habe ich das Cover gesehen und war demensprechend neugierig. Da ich selbst Tierarzthelferin gelernt habe, liebe ich es, wenn es in Bücher um Tierärzte geht. Auch das Cover gefällt mir sehr gut, es ist etwas rustikal gehalten und passt perfekt zur Kleinstadtidylle von Redwood.

Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und entwickeln sich innerhalb des Buches auch sehr gut weiter. Nicht nur die Protagonisten hatten es mir angetan, auch die Nebencharaktere, wie die beiden Brüder von Cade und auch die anderen Angestellten der Tierklinik fand ich sehr sympathisch.

Ich liebe Bücher mit Kleinstadt-Romanzen. Der erste Band der Redwood-Love-Trilogie hat meine Erwartungen voll erfüllt und die ganze Stadt hatte Anteil an der Liebegeschichte und das Setting war sehr malerisch.

Kelly Moran hat einen wundervollen Humor in die Story eingebracht. Mehr als einmal musste ich laut loslachen, wenn sich die Charaktere gefoppt haben oder die „böse“ Katze den Klinikhund terrorisierte. Neben dem Humor hat auch das Gefühl nicht gefehlt. Da es Kapitel aus Sichtweisen von Cade und von Avery gibt, ist die Geschichte abwechslungsreich und die Gefühle der beiden sind gut nachvollziehbar. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und die Seiten flogen nur so dahin.

Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Liebesgeschichten aus Redwood, die sich um die beiden anderen O´Grady-Brüder Flynn und Drake, drehen. „Es begann mit einem Kuss“ und „Es begann mit einer Nacht“ sind bereits erschienen.

Fazit: Gefühlvolle Kleinstadt-Romanze, die schöne Lesestunden garantiert. Ein Wohlfühlbuch und absolute Leseempfehlung von mir. 5 von 5 Sternen.

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Dark Palace - Zehn Jahre musst du opfern von Vic James






Titel: „Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern“
Originaltitel: Gilded Cage
Autor: Vic James
Seiten: 448
Verlag: Fischer FJB
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-8414-4010-5
Preis: 18,99 EUR





In Großbritannien muss jeder, der nicht über Magie verfügt, 10 Jahre Sklavenzeit ableisten. Die Familie Hadley beschließt diese Zeit zusammen zu verbringen und bewirbt sich geschlossen als Haussklaven in Kyeneston, dem Anwesen der Familie Jardine. Doch der 17jährige Sohn der Hadleys, Luke wird dort nicht genommen und muss alleine in die gefürchtete Sklavenstadt Millmore. Für ihn beginnt ein harter Kampf ums Überleben. Doch auch für den Rest der Hadleys ist alles nicht so einfach wie gehofft.


Das Cover hat mich direkt in seinen Bann gezogen und auch der Klappentext hörte sich vielversprechend an. Doch leider hat das Buch die Versprechen nicht gehalten und schon nach kurzer Zeit habe ich das Interesse verloren, so dass ich das Buch nach der Hälfte abgebrochen habe.

Die Geschichte wird aus der Sicht von verschiedenen Charakteren erzählt. Meiner Meinung nach waren es zu viele und ich war etwas verwirrt, um wen es gerade geht. Lukes Geschichte in Millmore war noch etwas Interessant, die der Hadleys in Kyeneston war um einiges langweiliger. Was mich hier sehr gestört hat war, dass die zehnjährige Daisy rund um die Uhr auf ein Baby aufpassen muss und ihr drakonische Strafen angedroht werden, sollte auch nur die kleinste Kleinigkeit passieren. Und dann verliebt sie sich unsterblich in den Vater des Kindes. Das Kind ist erst zehn! Als dritte Storyline gibt es dann die Sicht der Magier, die zusätzlich auf verschiedene Charaktere aufgeteilt wird. Die Magier behandeln hauptsächlich politische Themen, was ich unglaublich langweilig fand. Sympathisch fand ich keinen den Charaktere, weder die Magier, noch die Hadleys.

Möglicherweise hätten sich ein paar Punkte im weiteren Verlauf noch geklärt und die Geschichte wäre runder geworden, aber ich konnte mich nicht mehr dazu aufraffen und das Buch zu Ende lesen.

Fazit: Leider sehr langweilig und absolut nichts für mich. Schade. 1 von 5 Sternen.