Sonntag, 16. Januar 2011

Die Flammende von Kristin Cashore


Wer das Mädchen mit den Haaren wie Feuer einmal gesehen hat, wird sie nie wieder vergessen: Fire übt eine unwiderstehliche Macht auf alle Lebewesen in ihrer Nähe aus. Zudem kann sie in die Gedanken anderer Menschen eindringen - nur nicht in die von Prinz Brigan. Was für ein Mensch ist dieser unnahbare Feldherr, und welche Rolle spielt er im Kampf um den Thron? Fire kann sich dem Netz aus Verschwörungen, das sich um sie herum entspinnt, nicht entziehen. Ebenso wenig wie dem Mann, der so widerstreitende Gefühle in ihr hervorruft ...


Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, weil ich „Die Beschenkte“ sehr gut fand. Meine hohen Erwartungen wurden leider enttäuscht.

Lady Fire ist ein Monster, d. h. sie ist unglaublich schön und kann mit ihren Gedanken das Bewusstsein von Menschen und Tieren beeinflussen. Leider ist sie auch ein sehr flacher Charakter. Ich fand überhaupt keinen Zugang zur ihr, weder fand ich sie sympathisch noch unsympathisch. Eigentlich war sie mir sogar egal. Schlecht für die Protagonistin in einem Buch.

Aufgrund der Beschreibung hatte ich eine romantische und spannende Fantasygeschichte erwartet. „Die Flammende“ ist leider weder noch. Keinerlei Romantik und auf Spannung hab ich bis zum Schluss gewartet. Ich musste mich teilweise sehr zwingen das Buch zu Ende zu lesen.

Fazit: Das schlechteste Buch, das ich seit langem gelesen habe. An „Die Beschenkte“ reicht das Buch lange nicht heran. Wer sich auf eine ähnliche Geschichte gefreut hat, wird sehr enttäuscht sein.