Donnerstag, 11. August 2011

Die Poison Diaries von Maryrose Wood


Die Poison Diaries – der erste Band einer lebensgefährlichen Liebe

Was zu
Oleander
heilen vermag,
Alraune
Das kann auch
Belladonna
töten…
Liebe


Jessamine lebt allein mit ihrem Vater. Ihr Vater ist Heiler und züchtet Heil- und Giftpflanzen. Besonders gefährliche Pflanzen wachsen in seinem Giftgarten und Jessasmine darf diesen deshalb nicht betreten. Als Weed in das beschauliche Leben der beiden eintaucht. Und obwohl sich Weed anfangs unnahbar gibt verliebt sich Jessamine in ihn. Doch plötzlich wird sie sehr krank und kämpft um ihr Leben. Weed versucht seine große Liebe mit Hilfe seines Geheimnisses zu retten.

Ich kann nicht wirklich sagen, dass mir das Buch gefallen hat, aber auch nicht, dass es mir nicht gefallen hat. Die Rezension fällt mir dementsprechend schwer. Zu den Charakteren fand ich leider überhaupt keinen Zugang. Jessamine wirkt sehr oberflächlich und naiv. Weed zu verschlossen und auf sich bezogen. Um die Charaktere stärker hervorheben zu können, war das Buch einfach zu kurz. Das gilt leider auch für die ganze Story, sehr oberflächlich und ohne Tiefen. Spannung oder Romantik kamen nicht auf. Anderseits hat mir die Idee der Autorin sehr gut gefallen und sie hätte auch wirklich Potenzial gehabt. Meiner Meinung nach ist diese Idee allerdings dem momentanen „Serien-Wahn“ zum Opfer gefallen. Eine abgeschlossene Geschichte in einem dickeren Buch wäre wohl besser gewesen. Sehr schön fand ich auch die Aufmachung des Buches. Das Cover ist wunderschön und mystisch. Passt aber nicht wirklich zur Story. Besonders toll fand ich, dass der untere Buchschnitt mit Ranken verziert wurde. Den zweiten Teil werde ich wahrscheinlich lesen und der Geschichte noch eine Chance geben.

Fazit: Tolle Idee, aber leider mangelnde Umsetzung.

Herzlichen Dank an den Fischer-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.