Dienstag, 9. August 2011

Brennende Finsternis von Gail Carriger



Ohne dass irgendjemand dafür eine Erklärung hätte, verlieren sämtliche Vampire und Werwölfe in London ihre übernatürlichen Fähigkeiten. Lady Alexia hält es nicht nur für ihre Pflicht, sondern nachgerade für ihr Recht, ihren Ehemann, dem Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten, bei dessen Untersuchungen zu unterstützen. Schließlich sind sie frisch verheiratet, und Alexia ist nicht bereit, ihren geliebten Werwolf bereits wieder zu teilen …


Lady Alexia ist mittlerweile nicht nur Lord Maccons Frau sondern auch Mitglied des Schattenkonzils und somit für die legislativen Belange der übernatürlichen Gemeinschaft zuständig. Als die Londoner Vampire und Werwölfe plötzlich ihre Fähigkeiten verlieren und Gespenster einem Massenexorzismus zum Opfer fallen, nimmt Lord Maccon als BUR-Agent seine Ermittlungen auf und reist nach Schottland zu seinem ehemaligen Rudel. Alexia hat kein gutes Gefühl bei der Sache und beschließt ihrem Ehemann zu folgen und ihn dort zu unterstützen.

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich nicht lange auf den zweiten Teil der Reihe um Lady Alexia warten musste. Leider bin ich diesmal nicht leicht in die Geschichte rein gekommen und es dauerte bis
Spannung aufkam. Gerade der witzige Schlagabtausch zwischen Conall Maccon und Alexia, der mir im ersten Teil so gut gefallen hat, ist hier kaum vorhanden. Auch die  unterschwellige Romantik des ersten Teiles habe ich hier vergeblich gesucht. Sehr gefreut habe ich mich, dass auch in diesem Buch Lord Akeldama vorkommt. Er ist nach wie vor eindeutig mein Lieblingscharakter! Zum Ende der Story gibt es eine große Überraschung, die wirklich nicht erwartet hatte! Passend zu dieser Überraschung endet das Buch sehr offen und ich kann kaum erwarten, den dritten Teil zu lesen. Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht.

Fazit: Schwächer als der erste Teil, aber immer noch gute Unterhaltung