Sonntag, 13. Februar 2011

Die Auswahl (Cassia & Ky) von Ally Condie


Das System sagt, wen du lieben sollst - aber was sagt dein Herz?

Stell dir vor, du lebst in einer Welt, die ein absolut sicheres Leben garantiert. Doch dafür musst du dich den Gesetzen des Systems beugen: den Menschen lieben, der für dich bestimmt wird. Was würdest du tun? Für die wahre Liebe dein Leben riskieren? Für die 17-jährige Cassia ist heute der wichtigste Tag ihres Leben: Sie erfährt, wen sie mit 21 heiraten wird. Doch das Ergebnis überrascht alle: Xander, Cassias bester Freund, ist als ihr Partner vom System ausgewählt worden. Als jedoch, offenbar wegen eines technischen Defekts, das Bild eines anderen Jungen auf dem feierlich überreichten Microchip auftaucht, wird Cassia misstrauisch. Kann das System wirklich entscheiden, wen sie lieben soll?


Cassia lebt in der Zukunft. Das Leben wird durch Funktionäre bestimmt. Eine freie Wahl hat Cassia nicht. Ihre schulische Laufbahn, ihr Job, ihr künftiger Ehemann, wann und wie viele Kinder sie haben wird, sogar der Tod wird durch die Funktionäre vorausbestimmt. Xander, ihr bester Freund, wird als ihr zukünftiger Ehemann ausgewählt. Auf einem Microchip soll Cassia alles über ihn erfahren was sie noch nicht weiß. Viel kann das nicht sein. Als sie sich den Microchip ansieht, erscheint jedoch nicht Xander´s Gesicht sondern das von Ky. Ein Junge aus ihrer Straße. Angeblich nur ein Fehler, wie ihr eine Funktionärin am nächsten Tag mitteilt. Cassia fängt an, ohne es zu wollen, über Ky nachzudenken. Immer öfter hat sie mit ihm zu tun. Cassia entwickelt Gefühle für Ky und er empfindet offensichtlich auch etwas für sie. Cassia fängt an am System zu zweifeln.

Das Buch wird als Nachfolger der „Biss“-Reihe beworben. Davon ist es jedoch weit entfernt. Die Liebesgeschichte kommt nur schleppend in Gang, auch auf ihrem Höhepunkt ist nur wenig Gefühl zu lesen. Spannung kam leider auch nicht auf. Trotzdem liest sich das Buch flüssig und schnell. Erschreckend fand ich das System in der Zukunft. Da es doch nicht sehr weit hergeholt und durchaus im Bereich des Möglichen liegt

Fazit: Nettes, aber nicht überragendes Buch. Die Geschichte wird vielleicht durch die Fortsetzungen interessanter.