Donnerstag, 17. März 2011

WAKE - Ich weiß, was du letzte Nacht geträumt hast von Lisa McMann




Du bist nicht allein, wenn du träumst Spannung, Romantik, Mystery und eine starke Heldin! Preisgekrönter New York Times Bestseller Packend und mitreißend erzählt Träume, in denen man nackt durch die Stadt geht? Aus einem Hochhaus stürzt? Die hübsche Nachbarin küsst? Das hat die siebzehnjährige Janie alles schon zur Genüge gesehen - in anderer Menschen Träume. Wann immer jemand in ihrer Umgebung einschläft, kann sie seine Träume sehen. Nur kann sie niemandem davon erzählen, denn keiner würde ihr glauben. Und so lebt sie mit einer Gabe, die sie nicht will und die sie nicht kontrollieren kann. Doch dann wird sie in einen Alptraum gezogen, der ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt. Zum ersten Mal ist Janie mehr als nur die Zuschauerin eines Traums. Sie ist mittendrin...


Wenn jemand in Janie´s Nähe einschläft und träumt wird sie unweigerlich in den Traum desjenigen gezogen, ob sie will oder nicht. Ein normales Leben ist kaum möglich. Wegen ihres seltsamen Verhaltens ist Janie ein Außenseiter. Nachdem sie in einen Albtraum gezogen wird verändert sich alles für Janie…

Tolle Idee, aber leider schlechte Umsetzung. Das Buch ist im Tagebuchstil geschrieben. Durch die teilweise sehr kurzen Kapitel konnte mich die Geschichte leider nicht fesseln. Janie bleibt ein flacher Charakter zu dem ich überhaupt keine Bindung aufbauen konnte. Die ziemlich erzwungen wirkende  Lovestory hat dem Buch auch nicht gut getan. Die Idee, dass ein Teenager in Träume gesogen wird und dadurch mögliche Verbrechen zu bekämpfen ist toll. Die Geschichte hätte sehr viel Potential gehabt. Leider wurde es nicht genutzt.

Fazit: Flache Geschichte ohne jeglichen Tiefgang. Ein Buch, dass man nicht gelesen haben muss.

Samstag, 12. März 2011

Der Menschenmacher von Cody McFadyen



David lebt mit zwei anderen Kindern bei einem Mann, den sie Vater nennen. Der Mann hält sie gefangen und stellt ihnen unmögliche Prüfungen, an denen sie wachsen sollen - "evolvieren", wie er sagt. Wenn sie versagen, wird Vater sehr böse. Oft benutzt er einen Gürtel, manchmal eine Zigarette. Den Kinder bleibt keine Wahl: Wenn sie überleben wollen, müssen sie Vater töten. Zwanzig Jahre später. David ist ein erfolgreicher Autor. Doch noch immer träumt er jede Nacht von dem schrecklichen Mord, den sie begangen haben. Eines Tages erhält er einen Brief mit einem einzigen Wort: Evolviere. Vater ist vielleicht doch nicht tot. Die Vergangenheit kehrt zurück. Und mit ihr eine schreckliche Wahrheit.


David verliert sehr früh seine Mutter bei einem Autounfall. Sein Vater starb vor seiner Geburt. Er wird von mit zwei anderen Kindern von einem Mann adoptiert. Dieser will sie zu „Übermenschen“ erziehen. Wenn sie bei den gestellten Aufgaben versagen werden sie streng bestraft. Um zu entkommen töten sie ihren „Vater“.
Ihre schreckliche Kindheit hat Spuren hinterlassen. David hat eine Stiftung gegen Kindesmißbrauch gegründet. Zusammen mit seinem Bruder befreit er  Mißbrauchsopfer aus der ganzen Welt. Sie schrecken auch nicht vor drastischen Methoden zurück. Eines Tages erhalten die Geschwister eine Nachricht, die sie alle wieder zusammenführt. Es sieht so aus, als wäre ihr Vater nicht tot. Sie erhalten neue Aufgaben. Wenn sie versagen, werden die Folgen fürchterlich sein.

Die Beschreibung hört sich nach einem spannenden Thriller an. Da ich ein großer Fan von Cody McFadyen bin habe ich mich sehr auf sein neues Buch gefreut. Meine hohen Erwartungen wurden leider sehr enttäuscht. Tolle Story, aber wirklich schlechte Umsetzung. Keine Spannung, unsympathische Charaktere und verwirrender Handlungsverlauf. Da kam leider kein Lesevergnügen auf. Ich musste mich sehr zwingen das Buch zu Ende zu lesen. Zum Schluss gab es zwar noch eine Überraschung die jedoch die Geschichte nicht retten konnte.

Fazit: Das bisher schlechteste Buch von Cody McFadyen. Hoffentlich handelt es sich hier nur um einen Ausrutscher und die nächsten Thriller sind wieder besser.

Freitag, 11. März 2011

Clockwork Angel von Cassandra Clare




London, 1878. Ein mysteriöser Mörder treibt in den dunklen Straßen der Stadt sein Unwesen. Ungewollt gerät Tessa in den Kampf zwischen Vampiren, Hexenmeistern und anderen übernatürlichen Wesen. Als sie erfährt, dass auch sie eine Schattenweltlerin ist und zudem eine seltene Gabe besitzt, wird sie selbst zur Gejagten. Doch dann findet sie Verbündete, und zwar ausgerechnet im Institut der Schattenjäger. Dort trifft sie nicht nur auf James, hinter dessen zerbrechlicher Schönheit sich ein tödliches Geheimnis verbirgt, sondern auch auf Will, der mit seinen Launen jeden auf Abstand hält – jeden, außer Tessa. Tessa ist völlig hin- und hergerissen, und weiß nicht, wem sie trauen soll. Schließlich sind die Schattenjäger ihre natürlichen Feinde.


Tessa macht sich auf den Weg nach London um nach dem Tod ihrer Tante bei ihrem Bruder zu leben. Doch nicht ihr Bruder holt sie vom Hafen ab, sondern eine Kutsche des Pandemonium Clubs. Die dunklen Schwestern nehmen sie gefangen und lehren sie das Gestaltwandeln. Als die Fähigkeit beherrscht sollt sie gegen ihren Willen mit dem Magister verheiratet werden. Will, ein Schattenjäger, befreit sie aus der Gefangenschaft. Tessa erfährt nun alles über Schattenweltler und Schattenjäger und noch immer ist der Verbleib ihres Bruders ungeklärt. Die Schattenjäger machen sich auf die Suche.

Clockwork Angel ist der Auftakt der neuen Serie die Chroniken der Schattenjäger von Cassandra Clare. Es handelt sich um die Vorgeschichte zur erfolgreichen Serie die Chroniken der Unterwelt.

Ein toller Schreibstil und schnell aufeinander folgende Ereignisse machen das Buch zu einem Pageturner. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Charaktere sind gut ausgearbeiteten und die Protagonisten sehr sympathisch. Das Einzige das das Lesevergnügen gestört hat, sie die schlechte Übersetzung des Begriffes „Clockwork Angel“. Was bitte ist ein „Klockwerk Engel“? Warum hier nicht mit „Uhrwerk Engel“ gearbeitet oder einfach „Clockwork Angel“ belassen wurde verstehe ich nicht.  
Vor allem durch den Cliffhanger am Schluss kann ich es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen.

Fazit: Super Fantasy und eine sehr willkommene Abwechslung der zurzeit vorherrschenden Vampire- und Gestaltwandlergeschichten. Sehr zu empfehlen!

Dienstag, 8. März 2011

Still Missing von Chevy Stevens



Was würdest du tun, wenn dich jemand am helllichten Tag entführt? Wenn du ihm vollkommen ausgeliefert bist? Wenn es aus dieser Hölle kein Entkommen gibt? Würdest du töten? Und wäre dann wirklich alles vorbei?
Ein Thriller wie ein Albtraum, der immer wieder neu beginnt.
"Düster, beunruhigend, atemberaubend und einfach absolut packend." Kathy Reichs
"Dieser außergewöhnliche Thriller wird Sie von der ersten Seite an in Bann halten und noch lange, nachdem Sie das Buch fertiggelesen haben." Karin Slaughter
Ein ganz normaler Tag, ein ganz normaler Kunde mit einem freundlichen Lächeln. Doch im nächsten Moment liegt die junge Maklerin Annie O Sullivan betäubt und gefesselt in einem Lastwagen. Als sie erwacht, findet sie sich in einer abgelegenen, schallisolierten Blockhütte wieder. Ihr Entführer übt die absolute Kontrolle über sie aus. Ein endloser Albtraum beginnt hinter dem ein noch schlimmerer auf sie wartet…


Annie ist eine junge Immobilienmaklerin. Bei einer Open-House-Besichtigung wird sie von einem Fremden entführt. Er fesselt und betäubt sie. In einer Blockhütte erwacht sie wieder. Fortan steht sie unter der totalen Kontrolle ihres Entführers. Mal ist er nett zu ihr, wenn sie alle Aufgaben zu seiner Zufriedenheit erledigt, mal flippt er total aus und misshandelt sie.  Dann wird Annie von ihm schwanger. Zuerst sieht es so aus, als wenn sich das Blatt jetzt wenden würde. Doch da hat sich Annie getäuscht…

Ein wirklich toller Thriller. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war in kürzester Zeit damit durch. Obwohl das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben wurde bleibt die Spannung jederzeit erhalten. Die Geschichte hatte keine „Durchhänger“. Annie erlebt den totalen Albtraum. Gerade dadurch wirkte das Buch sehr real. Teilweise wirkte es mehr wie eine Biographie als ein Thriller. Trotzdem das Ende der Entführung bereits am Anfang des Buches klar war, war das Ende doch sehr Überraschend. Hier ist die Geschichte, die ich mir bei "Erbarmen" von Jussi Adler-Olsen erhofft hatte.

Fazit: Spannender Thriller und toller Debütroman. Von Chevy Stevens werden wir hoffentlich noch viele weitere Thriller zu lesen bekommen!

Montag, 7. März 2011

Challenge-Zwischenstand


Der Zwischenstand für Februar:

End of the line-Challenge:

Nur ein weiteres Buch für diese Challenge, das erste Wort ist aber beendet und das nächste Buch liegt bereit:

D – Dracula von Bram Stoker

Stephen King Challenge:

Kein neues Buch, da hab noch einiges zu tun…

Horror and Urban Fantasy-Challenge:

2 sind dazugekommen, also 7 von 24 (3 Horror und 4 Urban Fantasy-Titel)

6. Das Lied der Banshee von Janika Nowak (Urban Fantasy)
7. Dracula von Bram Stoker (Horror)

Jugendbuch-Challenge:

4 Bücher für diese Challenge, damit hab ich 10 von 25

7. Das Lied der Banshee von Janika Nowak
8. Riley - Das Mädchen im Licht von Alyson Noël
9. Clockwork Angel von Cassandra Clare
10. Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond von Sarah Blakley-Cartwright / David Leslie Johnson

100 Books a year:

24 von 100

13. Das Lied der Banshee von Janika Nowack
14. Bodyfinder - Das Echo der Toten von Kimberly Derting
15. Dracula von Bram Stoker
16. Riley - Das Mädchen im Licht von Alyson Noël
17. Wings - Der mysteriöse Mr. Spines von Jason Lathcoe
18. Still Missing - Kein Entkommen von Chevy Stevens
19. Clockwork Angel von Cassandra Clare
20. Der Menschenmacher von Cody McFadyen
21. Wake - Ich weiß, was du letzte Nacht geträumt hast von Lisa McMann
22. Die Zähmung der Wildkatze von Jazz Winter
23. Venusblut von Jennifer Schreiner
24. Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond von Sarah Blakley-Cartwright / David Leslie Johnson

Samstag, 5. März 2011

Wings - Der mysteriöse Mr. Spines von Jason Lethcoe



Edward, gerade mal 14 Jahre alt, gilt als Sonderling: Er stottert, ist eine fast 2 m lange »Bohnenstange«, baut am liebsten Kartenhäuser und dann ist da diese merkwürdige Stelle auf seinem Rücken, die juckt und juckt bis ihm eines Tages schwarze Flügel wachsen! Von diesem Moment an ist nichts mehr wie es einmal war. Auf der Flucht vor Whiplash Scruggs, der es auf seine Flügel abgesehen hat, bekommt Edward unerwartet Unterstützung von dem mysteriösen Mr. Spines. Mit ihm taucht er ein in eine unbekannte Welt: die Welt nach dem Tod, die von einem abgrundtief bösen Geschöpf beherrscht wird. dem Schakal! Ob Edward tatsächlich der Sohn eines gefallenen Engels und damit der prophezeite Erlöser ist? Er selbst hat vorerst nur ein Ziel: seine Mutter aus den Klauen des Schakals zu befreien


Edward ist anders als die anderen Kinder in der Besserungsanstalt. Er stottert und ist trotz seiner erst 14 Jahre fast zwei Meter groß und dünn. Eines Tages wachsen ihm zu allem Überfluss auch noch schwarze Flügel. Whiplash Scruggs will diese Flügel. Mit Hilfe von Mr. Spines flieht Edward. Er erfährt, dass er der Sohn eines gefallenen Engels ist.

Wieder ein Buch, für jüngeres Publikum. Durch die kurzen Kapitel ist es sehr schnell zu lesen. Der Sprachstil ist einfach, die Charaktere aber gut ausgearbeitet. Das Buch endet jedoch sehr abrupt. Am Schluss ist noch eine Leseprobe zu dem zweiten Teil (Flight) angehängt. Ich hatte den Eindruck, dass hier krampfhaft eine Serie erzwungen werden sollte. Sinnvoller wäre es gewesen, die Geschichte weiterzuführen und nicht auf mehrere Bände auszulegen.

Fazit: Gute Fantasy für Jüngere, aber auch Erwachsene werden an der Geschichte Spaß haben.

Donnerstag, 3. März 2011

Riley - Das Mädchen im Licht von Alyson Noël



Witzig, frech und einzigartig – Riley nimmt es mit jeder verlorenen Seele auf

Riley Bloom hat einen ganz neuen Lebensabschnitt vor sich - den Tod. Durch einen Autounfall wurde sie aus dem Leben gerissen und von ihrer Schwester Ever getrennt. Ein Abschied, der ihr so schwerfiel, dass sie noch eine Weile als Geist auf der Erde blieb. Aber da auch das schönste Geisterleben einmal ein Ende haben muss, überquerte Riley schließlich die Brücke ins Jenseits. Nur kann sie dort leider auch keine Ruhe finden, denn vom großen Rat wird ihr eine besondere Aufgabe zugeteilt: Sie soll auf der Erde verlorene Seelen einfangen. Und ausgerechnet der langweiligste Junge, dem sie je begegnet ist, wird ihr dabei zur Seite stehen. Riley hat sich das irgendwie anders vorgestellt. Zum Glück hält der Tod noch so einiges für sie bereit ...

Witzig, frech und einzigartig – Riley nimmt es mit jeder verlorenen Seele auf.


Riley, ihre Eltern und ihr Hund Buttercup sterben bei einem Autounfall. Ihre Schwester Ever ist die einzige Überlebende. Da Riley sich nicht von ihrer Schwester trennen will hat sie im Jenseits Probleme sich einzufügen. Damit sie die Verbindung zu den Lebenden halten kann, bekommt sie eine besondere Aufgabe: Sie soll verlorene Seelen über die Brücke ins Jenseits führen.

Riley – Das Mädchen im Licht ist ein Spin-Off der Evermore-Bücher. Riley ist jedoch eindeutig für eine jüngere Zielgruppe gedacht. Sehr einfacher Schreibstil, dadurch sehr schnell zu lesen. Dadurch fehlt der Geschichte leider der Tiefgang. Sie plätschert dahin und endet ziemlich plötzlich. Die Charaktere sind leider auch sehr oberflächlich. Trotzdem eine nette Variante, wie es nach dem Tod weitergehen kann.

Fazit: Für Evermore-Fans ziemlich enttäuschend. Für ca. 12-jährige Mädchen eine nette Fantasy-Geschichte.