Dienstag, 16. Januar 2018

Die Chocolaterie der Träume von Manuela Inusa






Titel: „Die Chocolaterie der Träume“
Autor: Manule Inusa
Seiten: 336
Verlag: Blanvalet
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-7341-0501-2
Preis: 9,99 EUR






Keira liebt ihren kleinen Schokoladenladen in der Valerie Lane in Oxford. Sie geht ganz in der Herstellung der Pralinen und Keksen auf. Und ganz von Schokolade umgeben, kann sie den Süßigkeiten nur sehr schwer widerstehen. Das bringt ihr immer wieder Streitereien mit ihrem Freund Jordan ein. Es kriselt immer mehr zwischen den beiden und die Beziehung steht unter keinem guten Stern. Ihre Freundinnen aus der Valerie Lane stehen jedoch zu ihr und unterstützen sie in ihren Entscheidungen. Auch der charmante Stammkunde der Chocolaterie zeigt Keira, dass sie vielleicht doch etwas ändern muss.


Endlich geht es wieder zurück in die Valerie Lane. Nach Lauries Tea Corner ist jetzt Keiras Chocolaterie an der Reihe und nachdem mir der erste Band schon sehr gut gefallen hat, musste ich natürlich auch den zweiten Teil lesen.

Das Cover ist wieder unglaublich gut gelungen und ich kann mir die Valerie Lane schon bildlich vorstellen. Und am liebsten würde ich direkt die Chocolaterie besuchen.

Manuela Inusas Schreibstil ist wie gewohnt leicht und flüssig und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen.

Die Charaktere sind wirklich gut ausgearbeitet und entwickeln sich während des Buches weiter. Keira ist mir unglaublich sympathisch und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Jordan hat mich dagegen schier wahnsinnig gemacht.

Thomas Finch und auch Tobin Marks kamen mir allerdings ein wenig zu kurz. Ich hoffe sehr, dass beide Charaktere noch einen kleinen Anteil in den weiteren Teilen der Reihe haben werden.

Wie bereits in „der kleine Teeladen zum Glück“ sind auch hier die Lieblingsrezepte der Protagonistin vermerkt und laden zum nachbacken ein.

Ich kann den dritten Teil „der zauberhafte Trödelladen“, der im Juni erscheinen wird, kaum erwarten.

Fazit: Wunderschöner Roman, der zeigt dass man auf sein Buchgefühl hören soll und jeder glücklich werden kann. 4,5 von 5 Sternen.

Samstag, 30. Dezember 2017

Snow - Die Prophezeiung von Feuer und Eis von Danielle Paige






Titel: „Snow – Die Prophezeiung von Feuer und Eis“
Originaltitel: Stealing Snow
Autor: Danielle Paige
Seiten: 400
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-522-20237-4
Preis: 17,99 EUR






Die 17jährige Snow Yardley wächst in der Psychiatrie auf, nachdem sie als Kind versucht hat, durch einen Spiegel zu gehen. Ihr Freund Bale wird eines Nachts aus seinem Zimmer entführt und Snow flieht aus der Klinik um ihn zu retten. Ihr Weg führt sie in das Land Algid und es stellt sich heraus, dass sie die verschollene Tochter des Königs ist. Nach einer Prophezeiung hat nur sie die Macht, die Tyrannei ihres Vaters zu beenden. Doch Snow will nichts anderes als Bale retten und glaubt auch nicht an Magie und an die Prophezeiung, doch nach und nach erkennt Snow, dass doch Magie in ihr steckt.


Das Cover ist ein wahrer Blickfang und es ist mir sofort ins Auge gefallen. Der Klappentext hat mich dann endgültig davon überzeugt, dass ich das Buch lesen möchte.

Das Buch wirkt sehr märchenhaft. Teilweise war mir das märchenhafte aber doch zu viel und es wirkt dadurch sehr kindlich. Wie ich nach dem Lesen erfahren habe, ist es tatsächlich eine Adaption der Schneekönigin.

Snow benimmt sich nicht wie eine 17jährige, sondern eher wie eine 12jährige, dies kann natürlich daran liegen, dass sie in der Klinik großgeworden ist. Das hat mir jedoch ein wenig den Spaß am Lesen genommen. Ich kam sehr schnell in das Buch rein und gerade Hintergrundstory von Snow in der Psychiatrie fand ich sehr interessant. Als Snow dann jedoch in Algid ankommt, fand ich die Story immer langweiliger und unlogischer.

Bis auf Snow fand ich alle anderen Charaktere blass und wenig überzeugend. Und auch Snow fand ich wenig sympathisch.

Kurz vor Schluss gibt es dann jedoch eine wirklich unvorhersehbare Wendung, die das Buch für mich noch etwas gerettet hat. Durch den Schluss, bin ich zwar neugierig, wie Snows Geschichte weitergeht, aber ich denke nicht, dass ich den zweiten Teil lesen werde, dazu hatte ich zu wenig Spaß beim Lesen.

Fazit: Langweilige und teilweise unlogische Märchenadaption, die mich nicht überzeugen konnte. 2,5 von 5 Sternen.


Samstag, 12. August 2017

#TheReadingQuest

Ich bin bei diversen YouTube-Channels auf diese Challenge gestoßen. Die Idee dahinter finde ich grandios und so werde ich versuchen so viele Aufgaben wie möglich zu lösen. Alle Infos zur Challenge findet ihr bei Aentee von Read at Midnight.

Die Challenge läuft von Sonntag 13.08.2017 bis Sonntag 10.09.2017. Die Challenge basiert auf Video-Spielen und nachdem man sich für einen Charakter entschieden hat, muss man dem Pfad folgen und die Aufgaben lösen. Wenn alle Aufgaben des eigenen Charakters gelöst wurden, kann man den nächsten Charakter in Angriff nehmen. Für jede gelöste Aufgabe gibt es Punkte.

Die Charaktere:


Die Challenge-Bilder wurden von CW von Read, Think, Ponder designt

Ich habe mich für "Mage" also Magier entschieden und meine Challenge startet mit "The First Book Of A Series", also dem ersten Teil einer Serie.

The Quest Board (Aufgaben):



Meine Charakter-Card:


 

Meine geplanten Bücher:

 

The first book of a series
A book set in a different world

A book based on mythology

A boot that contains magic

A book with a one word title


Das ist jetzt mal der erste Plan. Die Reihenfolge muss hier nicht eingehalten werden. Ich denke aber, dass sich an den Büchern noch ein bisschen was ändern wird. Meine Fortschritte werde ich auf einer eigenen Seite vermerken.
 

Donnerstag, 10. August 2017

Ein Kuss aus Sternenstaub von Jessica Khoury






Titel: „Ein  Kuss aus Sternenstaub“
Originaltitel: The forbidden wish
Autor: Jessica Khoury
Seiten: 448
Verlag: cbj
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-570-40353-2
Preis: 9,99 EUR






Zahra ist eine der mächtigsten Dshinny und ihre Lampe wurde als Strafe für einen Krieg in den Ruinen der Stadt Neruby versteckt. Durch einen gestohlenen Ring findet der Dieb Aladdin die Lampe und wird der neue Herr von Zahra. Kaum ist Zahra aus der Ruinenstadt befreit, macht ihr der König der Dschinn ein unwiderstehliches Angebot. Wenn Sie seinen Sohn Zhian befreit, schenkt er ihr die Freiheit. Doch so leicht ist das nicht, da sie an die Lampe und an Aladdin gebunden ist und sich nicht frei bewegen kann. Aladdin und Zahra kommen sich jedoch im Laufe der Zeit näher und dabei ist es Dshinn bei Todesstrafe verboten einem Menschen Liebe entgegen zu bringen. Kann Zahra Zhian befreien und dabei verbergen, was sie Aladdin liebt?


Das Buch ist mir aufgrund des Covers in Auge gefallen. Es ist zwar simpel, aber es gefällt mir sehr gut. Der Klappentext hat dann sein Übriges getan und ich wollte das Buch unbedingt lesen.

Die Geschichte erzählt Zahra ihrer längst verstorbenen Herrin und Freundin Roshanna. Der Schreibstil ist einfach nur wunderschön, er wirkt teilweise etwas poetisch und ist doch leicht. Allerdings lässt er sich nicht ganz so schnell lesen.

Aladdin war mir anfangs leider nicht wirklich sympathisch. Ich empfand ihn als sehr oberflächlich und egoistisch. Erst zum Schluss des Buches hat sich das geändert.

Bis zur Hälfte des Buches geht es hauptsächlich darum, dass Zahra Zhian finden und befreien muss. Die Lovestory zwischen Aladdin und Zahra entwickelt sich nur langsam und ist nicht kitschig. Hier gibt es auch keine Dreiecks-Geschichte, was mich angenehm überrascht hat. Sehr gut gefallen hat mir, dass hier der weibliche Protagonist das übernatürliche Wesen ist und nicht der männliche.

Aus drei kurzen eingeschobenen Erzählungen aus der Sage der Roshanna, erfährt man die Hintergründe von Zahra und Roshanna und warum Zahra über 500 Jahre bestraft wurde.

Der Showdown war sehr actionreich und hatte genau die richtige Länge und rundet die Geschichte gut ab.

Laut Goodreads handelt es ich um den ersten Teil einer Reihe und ich hoffe sehr, dass weitere Teile folgen werden. Die Geschichte von „Ein Kuss aus Sternenstaub“ ist aber abgeschlossen. Auf Wattpad kann man in der kostenlosen Kurzgeschichte „The Jinn“ lesen, wie Zahra zum Dshinny der Lampe wurde. Aufgrund von Spoilern sollte man diese allerdings erst nach dem Buch lesen.

Fazit: Eine sehr schöne, fantasievolle Adaption von Aladdin und die Wunderlampe. 4,5 von 5 Sternen.