Samstag, 18. Juni 2016

Being Beastly - Der Fluch der Schönheit von Jennifer Alice Jager






Titel: „Being Beastly – Der Fluch der Schönheit“
Autor: Jennifer Alice Jager
Seiten: 341
Verlag: Impress
Format: eBook
ISBN: 978-3-646-60256-2
Preis: 3,99 EUR






Valeria hat ihrem 16. Geburtstag entgegen gefiebert, denn an diesem Tag soll sie erfahren, wen sie heiraten wird. Ihr zukünftiger Ehemann ist zwar ein Baron, kann ihre Erwartungen aber nicht erfüllen. Er reagiert sehr abweisend auf sie und das einstmals stolze Herrenhaus ist ziemlich herunter gekommen. Zu allem Überfluss erfährt sie auch noch von dem Fluch, der auf Baron Jayden Westwood und dem Anwesen lasten soll. Doch Valeria gibt nicht so schnell auf und versucht ihrem zukünftigen Ehemann näher zu kommen. Was steckt hinter Jaydens Verhalten und vor allem dem Fluch?


Das Cover finde ich wunderschön und hat mich dazu verleitet, das Buch lesen zu wollen ohne den Klappentext zu kennen, aber auch der Klappentext hörte sich wirklich gut an.

So ganz konnte das Buch meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Die Story plätschert vor sich hin und wirklich fesseln konnte sie mich leider nicht. Es handelt sich zwar um eine Adaption von „Die Schöne und das Biest“, das Buch ist aber eine eigene Geschichte und es hat mich nicht viel an die Ursprungsgeschichte erinnert.

Die Charaktere blieben leider recht blass, einzig Liam war mir sympathisch. Baron Westwood ist sehr abweisend und seine Geschichte erfährt man zusammen mit Valeria durch seine gesammelten Erinnerung. Valeria und Belltaine empfand ich als sehr naiv und oberflächlich.

Gerade die märchenhafte Stimmung und auch die Idee der gesammelten Erinnerungen haben mir sehr gut gefallen. Die Story hält ein paar sehr überraschende Wendungen bereit, mit denen ich nicht gerechnet hätte.

Die Liebesgeschichte zwischen Valeria und Jayden Westwood war leider kaum nachvollziehbar. Jayden liebt Valeria angeblich seit dem er sie das erste Mal gesehen hat und Valerie verliebt sich in sein wahres Ich. Beides ist plötzlich einfach so und ohne weitere Erklärung und Geschichte. Die Liebe der Beiden ist von jetzt auf gleich so tief, das beide für einander Sterben würden. Hier hätte ich mir mehr Ausführungen gewünscht.

Fazit: Märchenhafte Erzählung, der jedoch etwas mehr Spannung und Schnelligkeit gut getan hätten. 3 von 5 Sternen.


Donnerstag, 9. Juni 2016

The Club - Flirt von Lauren Rowe





Titel: „The Club - Flirt“
Originaltitel: The Club
Autor: Lauren Rowe
Seiten: 400
Verlag: Piper 
Format: Klappbroschur
ISBN: 978-3-492-06041-7
Preis: 12,99 EUR


 



Jonas möchte sich nach einem One-Night-Stand nicht mehr schuldig fühlen, wenn er keine Beziehung mit den Frauen eingehen möchte. Er möchte nur seinen Spaß haben und meldet sich deshalb bei „The Club“ an, um gleichgesinnte Frauen zu finden. Womit er nicht gerechnet hat ist, dass sich bereit die Anmeldeassisstentin Sarah von seinem Profil angesprochen fühlt. Sie schickt ihm noch in der gleichen Nacht eine intime E-Mail und er kann nicht anders, er muss diese Frau finden. Koste es was es wolle.


Das Cover finde ich sehr ansprechend und es ist ein richtiger Blickfang. Man wird sofort auf das Buch aufmerksam.

Jonas war mir anfangs leider gar nicht sympathisch. Er ist tatsächlich nur auf Sex aus und mit seiner Sprache dabei sehr direkt. Er sieht unglaublich gut aus und angeblich kann ihm keine Frau widerstehen. Ich fand Jonas als viel zu glatt. Ein paar Ecken und Kanten hätte er schon haben können. Sehr klischeehaft und unnötig fand ich, dass er immer noch ein traumatisches Erlebnis seiner Kindheit verarbeitet und mit sich herum schleppt. Im Verlauf der Geschichte lernt man Jonas dann ein bisschen besser kennen, aber so wirklich warm geworden bin ich mit ihm nicht.
Und auch zu Sarah konnte ich keine wirkliche Beziehung aufbauen. Ihre Beschreibung fand ich recht flach und viel erfährt man nicht über sie.

Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Jonas und Sarah erzählt. Man verfolgt dabei die Gedankengänge und den E-Mail-Verkehr der beiden. Die E-Mails haben den Teil des Buches interessanter gemacht, da im ersten Teil nur wenig Handlung vorhanden ist.

Der Schreibstil ist zwar flüssig, die Sprache ist allerdings teilweise sehr vulgär und das nicht nur während dem E-Mail-Verkehr der beiden Protagonisten. Das hat mich gestört, denn erotisch fand ich das nicht. Aber ab ca. der Mitte des Buches wird das etwas weniger.
Generell gibt es ab da endlich mehr Handlung und auch Romantik. Es geht nicht immer nur um das Eine. Ab hier hat mir die Geschichte ganz gut gefallen.

Bis kurz vor Schluss war ich mir aber nicht sicher, ob ich die Reihe weiter verfolgen möchte. Der Epilog hat mich dann allerdings überzeugt, dem zweiten Teil auch eine Chance zu geben, da der kleine Cliffhanger für die Fortsetzung Spannung verspricht.

Fazit: Ich fand das Buch zu vulgär um erotisch zu sein und durch wenig Handlung kam keine Spannung auf. Für alle, die explizite Sprache in Erotikromanen mögen, sicherlich genau das Richtige. 3 von 5 Sternen.