Mittwoch, 21. September 2011

Jägermond - Im Reich der Katzenkönigin von Andrea Schacht



Durch die Grauen Wälder…

Die junge Feli traut ihren Sinnen nicht. Drei Kater in Menschengestalt stehen vor ihrer Tür – auf der verzweifelten Suche nach der Königin der Katzenreiches. Und Feli ist die Einzige, die Bastet Merit helfen kann. Aber dazu muss sie ein Erbe antreten, von dem sie bisher nicht einmal etwas ahnte…


Bastet Merit, die Katzenkönigin von Trefélin reist in die Menschenwelt um die Seele ihrer menschlichen Freundin Gesa zu den goldenen Steppen zu geleiten. Durch ein Missgeschick verliert sie das magische Ankh, das ihr den Wechsel zwischen den Welten und der Katzen- und Menschengestalt ermöglicht. Die Majestät ist in der Gestalt einer kleinen Katze in der Menschenwelt gefangen. Sie kommt bei einem Förster unter und wartet auf Rettung. Aus Trefélin wird ein Rettungstrupp entsandt. Der Kater Nefer macht sich auf die Suche nach der Königin und nach dem Ankh. Die Königin ist jedoch nicht auffindbar. Das Ankh ist mittlerweile bei Felina gelandet, Gesas Enkelin. Ihre Großmutter hat ihr auch einen magischen Ohrring vererbt. Durch die magischen Gegenstände ist Feli in der Lage mit Nefer zu kommunizieren. Er erklärt ihr die Lage und Felina willigt ein, das Ankh nach Trefélin zu  bringen, da nur mithilfe des Ankhs kann notfalls eine neue Königin gewählt werden. Nach mehreren Angriffen in Trefélin erkennen Nefer und Feli dass die Königin einem Komplott zum Opfer gefallen ist. Erneut reisen sie in die Menschenwelt um die Königin zu finden und zu retten.


Andrea Schacht goes Fantasy. Die Autorin habe ich bislang nur mit historischen Romanen in Verbindung gebracht. Doch allein das Cover zog mich schon magisch an. Ich bin zwar kein großer Katzenfan, doch die Katze mit Maske macht einen ebenso ägyptischen wie einen mysteriösen Eindruck. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und wirken dadurch sehr real und sympathisch. Die Katze Che-Nupet hat mich, nicht nur durch ihre Art zu sprechen, sehr an Yoda aus Star Wars erinnert. Sie lockert die Geschichte sehr auf und hat mich oft zum Lachen gebracht. Da die Katzen in Trefélin keine Hände haben, halten sich Menschel (primitive Menschen) als Diener. Hier musste ich sehr an den Film „Planet der Affen“ denken… Obwohl Trefélin eine eigene Welt ist, kann man einen ägyptischen Einfluss spüren. Eine spannende Geschichte und flüssiger Schreibstil ließen mich das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders gelungen fand ich, dass hier keine üblichen Elemente eine Fantasy-Romans verwendet wurden, sondern rein auf Katzen gesetzt wurde. Andrea Schacht hat mit diesem Buch bewiesen, dass sie auch eine gute Fantasy-Story schreiben kann.

Fazit: Fantasievolle Story, nicht nur für Katzenliebhaber. Spannend und abwechslungsreich.

Herzlichen Dank an Penhaligon für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.